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Partnerschaft zwischen Christoph Kiermeier und Lukas Rüpke besiegelt (August 2020)

Nicht nur der Luft, sondern auch der Liebe wegen zog es den gebürtigen Hansestädter in der Vergangenheit immer wieder von Bremen nach Essen. Hier soll auch der künftige Lebensmittelpunkt von Lukas Rüpke entstehen; ein Umzug steht in Kürze an. Bereits seit 2019 gibt Lukas an einzelnen Tagen Tennisunterricht im TC Hösel für die Tennisschule unseres Cheftrainers Christoph Kiermeier. Und diese Zusammenarbeit hat so gut funktioniert, dass die Beiden beschlossen haben, Anfang des Jahres 2021 partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und eine gemeinsame Tennisschule zu gründen.

 

Wir freuen uns sehr darauf, dass Lukas jetzt dauerhaft für den TC Hösel aktiv ist, denn er hat nicht nur als Tennis-, sondern auch schon als Personalcoach in der kurzen Zeit vollauf überzeugen und begeistern können.

 

Lukas Rüpke im Kurzportrait

Bereits mit fünf Jahren begann Lukas mit dem Tennisspielen und eiferte schnell seinem „großen“ Bruder und Vorbild nach, der schon längere Zeit erfolgreich an Jugendturnieren teilnahm. Früh kam bei ihm der Wusch auf, Tennisprofi zu werden und bei den ganz großen Tennisspielern mitzumischen.

Im Alter von 15 Jahren fokussierte er sich dann voll und ganz auf diesen Traum. Vier Jahre später schaffte er seinen ersten persönlichen Durchbruch, indem er sich bei einem deutschen internationalen Future-Turnier durch die Qualifikation kämpfte, inklusive einer gewonnenen Hauptfeldrunde, und somit den Sprung in die Herren-Weltrangliste schaffte .Mit 21 Jahren konnte er dann das erste Mal bei den „Großen“  mitspielen und schlug beim ATP-Turnier beim Hamburger Rothenbaum auf. „Dort war das Gefühl, Tennis zu spielen, ein ganz anderes“, wie er selber sagt. Die Atmosphäre und das Gefühl dort ein Match bestreiten zu können, war etwas ganz Besonderes.

 

Die harte Arbeit auf und neben dem Platz brachte ihm den Erfolg, für den er so lange gekämpft und viel Schweiß vergossen hatte. Doch diese Laufbahn als professioneller Tennisspieler war alles andere als einfach, vor allem auf mentaler Ebene. Nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Leistung unterliegt einem ständigen Lernprozess bzw. einer permanenten Weiterentwicklung.

Mit 24 Jahren beschloss Lukas, sein Leben umzustellen und seine Karriere als Tennisprofi und das Ziel, unter die hundert besten Spieler der  Welt zu gelangen, aufzugeben. Gründe dafür gab es nicht nur einen, bestätigt Lukas. Vor allem der Druck, sich finanziell durch Preisgelder und Ligaspiele abzusichern, wuchs mit den Jahren stetig an. Um seinen Lebensunterhalt als Tennisspieler wirklich finanzieren zu können, muss man zu einer Ranglistenposition um die hundert besten Spieler der Welt gehören. Davor ist man auf die Familie und Sponsoren angewiesen, weiß Gott kein einfaches Unterfangen. In der ATP-Weltrangliste lag er zu diesem Zeitpunkt auf Position #767, zu wenig für ihn persönlich, aber auch für einen gesicherten Lebensunterhalt.

 

Daher schlug er einen anderen Weg ein. Lukas war schon immer ein sehr offener und kommunikativer Mensch. Da er sich schon länger für die Arbeit mit Menschen begeistern konnte, entdeckte er seine Berufung als Fitness- und Tennistrainer. Hier konnte er sein Wissen, welches er über die vielen Jahre als Tennisprofi erworben hatte, ideal weitergeben. Fitness und Ernährung waren schon immer eine seiner großen Leidenschaften und letztendlich wichtige Grundlagen für seine Zeit als Tennisprofi.

 

Daher startete er die Ausbildung zum Diplomierten Personal-Trainer an der IST-Hochschule in Düsseldorf, inklusive weiteren Lizenzen, wie den Ernährungsberater und Gesundheits-Coach. Seine Kunden so zu motivieren und anzuleiten, dass sie ihren persönlichen Zielen nach und nach näher kommen, erfüllte ihn auf eine ganz andere Art, sodass er beschloss, sich selbständig zu machen und seine persönliche Marke aufzubauen. Mit Rüpke-Fitness & Health und der eigenen Website (www.ruepke-fitness.de) zündete er den Startschuss.

 

Der Tennissport wird für Lukas aber ein ewiger Wegbegleiter bleiben. Eines seiner persönlichen Ziele, in der zweiten Bundesliga spielen zu können, wollte er sich bereits in diesem Jahr erfüllen. Durch die aktuellen Corona-Umstände musste er diesen Schritt leider auf 2021 verschieben. Zudem möchte er auch im Tennis seine Erfahrungen weitergeben und möglichst vielen Menschen den Spaß am Sport näherbringen. Noch im Dezember diesen Jahres wird er die höchste erreichbare Ausbildung als DTB A-Tennistrainer abschließen.

 

Ein weiteres Ziel, seine eigene Tennisschule zu gründen, hat Lukas mit der nun besiegelten Partnerschaft mit Christoph Kiermeier schon erreicht.

 

Wir wünschen Lukas hier beim TC Hösel nicht nur viel Erfolg, sondern auch ein Umfeld, in dem er sich lange wohl fühlt. Sein zukünftiger Partner Christoph Kiermeier ist dem TC Hösel nun schon seit 23 Jahren (!) eng verbunden. Das könnte ja auch ein Ziel sein ...

Clubtrainer Christoph Kiermeier

Plopp ... Plopp - das magische Geräusch springender Tennisbälle elektrisierte unseren Clubtrainer Christoph Kiermeier bereits im Mutterleib. Sein Elternhaus stand unmittelbar nebem einem Tennisplatz, nahezu in Grundlinienposition.
Während begnadete Menschen mit einer Wünschelrute die Wasseradern unter Häusern bestimmen, zuckte in der Nähe seines Kinderbettes wohl ein Tennisschläger und deutete so auf eine starke (noch) verborgene Tennisader hin.

Am 11. Juli 1971 erblickte er die Welt, seine Tenniswelt, in Dorsten, einer idyllischen westfälischen Stadt am Nordrand des Ruhrgebietes. 8 Jahre ließ er den Tennisverein auf sich warten, dann trat er ein, kam, sah oder besser gesagt trainierte vorbildlich und siegte mit 10 und 11 Jahren bei den Stadt- und Kreismeisterschaften.

1997 übernahm er das Traineramt beim TC Hösel. Damals spielte die 1. Mannschaft noch in der Bezirksklasse D. Mit Christoph ging es dann nicht nur sportlich kontinuierlich nach oben (die Herren spielte in der Spitze in der 1.Verbandsliga), sondern auch die Zahl der Nachwuchstalente nahm stetig zu, so dass der TC Hösel in en letzten Jahren fast immer die meisten Jugendmannschaften im Stadtgebiet melden konnte.

Die positive Entwicklung des TC Hösel in den letzten Jahren ist also eng mit Christoph Kiermeier verbunden - dafür sagen wir ihm ein großes Danke schön und freuen uns auf die weiteren Jahre der vertrauensvollen und freundschaftlichen Zusammenarbeit.

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